Ziele, Leitlinien und Maßnahmen sozialdemokratischen Handelns in Holzminden 2011-2016

1. Wasser, Wärme, Strom und Service – Alles aus Holzminden

1.1 Ziele und Leitlinien:

Die SPD Holzminden steht für eine bürgernahe und zukunftsorientierte Energieversorgung und fördert den Ausbau und die Weiterentwicklung der Stadtwerke Holzminden zu einem regionalen Anbieter, der die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden des Landkreises und der Stadt Höxter sucht und in Wahrnehmung seiner gesellschaftlichen Verantwortung den Einsatz erneuerbarer Energien etabliert.

1.2 Maßnahmen:

  • Erhöhung des städtischen Eigenkapitals an den Stadtwerken Holzminden, um den Ausbau der Geschäftsfelder unter Beibehaltung der kommunalen Unternehmensanteile zu ermöglichen
  • Vergabe aller nötigen Infrastruktur-Konzessionen an die Stadtwerke Holzminden unter Wahrung der gültigen Verfahrensgrundsätze

2. Weser, Markt, Stadthalle und Solling – Alles für Holzminden

2.1 Ziele und Leitlinien:

Die SPD Holzminden will die Einzigartigkeit der Stadt und ihrer Ortsteile stärken und ihre kulturelle wie auch touristische Vielfalt unter nachhaltigen und authentischen Gesichtspunkten fördern.

2.2 Maßnahmen:

  • Zusammenführung von Stadt- und Sollingtourismus
  • Engagement und Aktivitäten der Stadtmarketing GmbH aktiv begleiten, die strategische Ausrichtung prüfen und die Professionalität fördern
  • Förderung von Kulturschaffenden in Vereinen und Verbänden
  • Lebendiges Kulturangebot erhalten und finanziell fördern
  • Einrichtung eines Ortes zur kulturellen Teilhabe und Präsentation
  • Einzigartiges Straßentheaterfestival erfolgreich fortführen und die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen bereitstellen
  • Vielfältigkeit der Hotellandschaft unterstützen und sinnfällige Neuansiedlungen ermöglichen

3. Spielen, Lernen, Studieren und Arbeiten – Alles in Holzminden

3.1 Ziele und Leitlinien:

Die SPD Holzminden setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass Bildung und Arbeit in Holzminden unabhängig von den persönlichen Voraussetzungen eines Menschen möglich und vor allem zugänglich sein müssen. Die Teilhabe an Bildung und Arbeit setzt aber voraus, dass es Bildungseinrichtungen und Arbeitsplätze vor Ort gibt, sie dort erhalten bleiben und den Bedarfen entsprechend ausgebaut werden. Die SPD Holzminden nimmt darüber hinaus auch die sogenannten weichen Standortfaktoren in den Blick ihres Handelns und wirkt im Rahmen ihrer politischen Möglichkeiten darauf hin, alle Bedingungen für ein attraktives Lebens- und Wohnumfeld zu sichern sowie adäquat zu entwickeln.
In diesem Sinne wird sich die SPD Holzminden für eine konsequente Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes einsetzten und die Auswirkungen des demographischen Wandels als zukunftssichernde Chance für die Menschen und unsere Region begreifen.

3.2 Maßnahmen:

  • Erhalt der Ganztagsschulen und Sicherung aller notwendigen Schulstandorte für eine ortsnahe Beschulung Unterstützung für den Erhalt und den Ausbau des Campe-Gymnasiums im Zentrum der Kreisstadt
  • Stetige Sanierung und bauliche Anpassung aller kommunalen Gebäude im Sinne zeitgemäßer Nutzungs- und Betriebsanforderungen
  • Einrichtung eines zentralen städtischen Gebäudemanagements zur optimalen baufachlichen Betreuung der Objekte. Bündelung der damit einhergehenden Kompetenzen in einem Haushalts-Produkt mit Etablierung eines Mieter-Vermieter-Modells
  • Ausbau und Flexibilisierung der Kinderbetreuung sowie zielgerichteter Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Institutionen, um Arbeit und Familie besser in Einklang bringen zu können
  • Arbeitsplätze vor Ort durch eine bedarfsgerechte Wirtschafts-, Finanz- und Bauleitpolitik fördern und erhalten
  • Erhalt und Ausbau der Sportstätten, um dem wertvollen Engagement der Sportvereine einen angemessenen Entfaltungsraum zu gewähren und allen Bürgerinnen und Bürgern attraktive Möglichkeiten der Freizeitgestaltung anbieten zu können
  • Sicherstellung einer angemessenen Mobilität und Steigerung der Attraktivität des Stadtbusses durch eine flexible Fahrkarten- und Tarifpolitik, Einrichtung eines interaktiven Busleitsystems
  • Einsetzung und Beauftragung einer/eines städtischen Generationenbeauftragten
  • Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Sicherstellung einer angemessenen medizinischen Versorgung