Ortsvereinsvorstand zu Gast beim beim Kinderschutzbund Holzminden

 

Am 21. Februar besuchten Mitglieder des SPD-Ortsvereins Holzminden den Kinderschutzbund e.V. in der Niederen Straße 23 in Holzminden.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Mitglieder des Vorstandes und der Mitarbeitenden des Vereins folgte ein kurze Einleitung durch die 1.Vorsitzende des Kreisverbandes, Frau Katharina Koch. Die Mitarbeiterinnen Frau Anita Hummel und Frau Esma Vurgun sind zuständig für das Thema Gewaltprävention und Opferhilfe. Sie beraten beispielsweise bei Fällen von häuslicher Gewalt. Überwiegend seien nach wie vor Frauen betroffen. Sie begrüßen daher ausdrücklich die Errichtung eines Frauenhauses. Weiterhin wurde auf die Möglichkeit der kostenlose Beweissicherung im Fall der Vergewaltigung durch das Netzwerk ProBeweis in Zusammenarbeit mit dem AGAPLESION Ev. Krankenhaus Holzminden hingewiesen. Die Gewaltberatungsstelle, die für den gesamten Landkreis zuständig ist, hatte im letzten Jahr ca. 500 Fälle, davon ca. 50% im Stadtgebiet Holzminden. Häufig arbeite der Kinderschutzbund dabei auch mit anderen Hilfsorganisationen wie z.B. dem Weißen Ring zusammen. Der Verein finanziert sich überwiegend durch Fördermittel, Zuwendungen sowie Spenden. Häufig reiche das Geld jedoch nicht aus. Der SPD-Ortsverein Holzminden sieht hier dringenden Handlungsbedarf und wird das Thema in die Fraktion tragen. Ein weiteres großes Projekt des Vereins ist die Durchführung der „Café Kinderwagen“ mit insgesamt drei Einrichtungen im Landkreis. Das Angebot richtet sich an werdende Mütter und Mütter mit Kindern bis zu drei Jahren, die sich in den Cafés treffen und austauschen können. Das Angebot wird nach Angaben des Kinderschutzbundes sehr gut genutzt. Aus diesem Grund gibt es Überlegungen, dieses Angebot durch zusätzliche Termine zu erweitern. Zuletzt bekamen die Mitglieder des SPD Ortsvereins noch eine Führung durch die Räumlichkeiten. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für die vielen Eindrücke und Informationen, die wir gewinnen durften und für das Engagement des Vereins, die diese Angebot überhaupt erst ermöglichen.

Text: Benjamin Schäfer / Janett Brandt

 

 
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