Kommunale Kundennähe als Markenzeichen

 
 

SPD-OV-Holzminden zu Besuch bei den Stadtwerken Holzminden

 

Es gehört zu den selbst gesetzten, regelmäßigen Aufgaben der Holzmindener SPD-Kommunalpolitiker, Einrichtungen in der Stadt zu besuchen, die einen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten. Dort will man sich über Tätigkeiten, Aufgaben und auch Sorgen und Probleme informieren.

Bei den Stadtwerken Holzminden begrüßte für den SPD-Ortsverein Gerd Schläger den seit einem Jahr tätigen neuen Geschäftsführer der Stadtwerke Uwe Horn und bedankte sich für die Möglichkeit, sich vor Ort über die Arbeit der Stadtwerke zu informieren.

In einer gut vorbereiteten Präsentation gab Uwe Horn einleitend grundsätzliche Informationen zu den Aufgaben von Stadtwerken in Stadt und Land und vermittelte die erstaunliche Erkenntnis, wie vielfältig die Aufgabenbereiche von Stadtwerken sind und sein können.

Schließlich stellte er die Stadtwerke Holzminden vor, die mit fünf grundsätzliche Maßstäben arbeiten: 1. Öffentlicher Auftrag, 2. Marktwirtschaftlicher Wettbewerb, 3. Kommunale Kundennähe,  4. Unternehmerischen Eigenverantwortung und 5. Beobachtung des Strom- und Gasmarktes.

Drei Bereiche kennzeichnen das Versorgungs-Tätigkeitsfeld der Stadtwerke: Abwasserversorgung,  Wasserversorgung und Energieversorgung. Besonders  die Gassparte entwickelt sich, über 7000 Anschlüsse sind gelegt und über 80 % der Gaskunden beziehen ihr Gas von den Stadtwerken.

In der Unternehmensstruktur ist die Stadtwerke GmbH mit der Beteiligung von Gelsenwasser auf einem guten Weg, laufende Kooperationen mit Bevern sind erfolgreich und angestrebte Kooperationen mit Höxter wurden auf den Weg gebracht. Probleme bereitet lediglich noch die Übernahme  des Stromnetzes. Die Stadtwerke liefern den Strom, Netzbetreiber ist jedoch das WWN (Westfalen-Weser-Netz), ein Unternehmen, mit dem sich die Stadtwerke nun schon lange im Rechtsstreit befinden. Möglich, dass in den kommenden Jahren eine Netzübernahme möglich wird.

Zwischen den einzelnen Vortragsteilen und zum Abschluss kam es zu interessanten Fragen der Kommunalpolitiker und zu einem angeregten Gedankenaustausch.

Die Verabschiedung beinhaltete einen Dank an den Geschäftsführer und die erneute Erkenntnis, dass sich die Stadtwerke Holzminden auf einem guten Weg befinden.

 
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