Variantenreiche Modulsysteme im Möbelbau

Bosse1
 
 

 
Bosse2

SPD Holzminden und SPD Höxter besuchen Bosse Design

Nach den Bürgermeisterwahlen in Höxter und Holzminden am 25.05. wollen Marlies Grebe, SPD-Bürgermeisterkandidatin in Holzminden, und Alexander Fischer den Wirtschaftsraum Höxter/Holzminden besser verzahnen und die Kooperation beider Städte intensivieren. Insbesondere steht eine gemeinsame Nutzung des Industrieparks zwischen Albaxen und Stahle ganz oben auf der Agenda der beiden Sozialdemokraten. Nach einigen gegenseitigen Besuchen von Wirtschaftbetrieben beider Städte konnte sich die Besuchergruppe beim Besuch der Büromöbelherstellers Bosse davon überzeugen, dass sich Unternehmen in der Region mit der richtigen Strategie trotz der Randlage national und international entwickeln und gut im Markt etablieren können.

Klangvolle Namen haben die Programme. „modul space“ und „human space“ hört sich nach etwas Besonderem an und ist es auch. Die Holzmindener Bürgermeisterkandidatin Marlies Grebe, der Höxteraner Bürgermeisterkandidat Alexander Fischer und Ratsmitglieder aus beiden Stadträten konnten sich anlässlich eines Besuches bei dem Stahler Systemmöbelfabrikanten von den individuellen und innovativen Ideen überzeugen, die die Firma zu einem Lieferanten hochwertiger höchst individueller Büro- Empfangs- und sogar Wohnmöbel gemacht hat.

Geschäftsführer Heuer empfing die Gäste und bei einem ausführlichen Rundgang durch die Produktion und einer videounterstützten Präsentation sammelten die Besucher Erkenntnisse über die Firma, die z.T. neu und aufschlussreich waren. Rund 75 Mitarbeiter sind damit beschäftigt, im „modul space“ aus Stahl-Tragrohren, beschichteten Spanplatten oder anderen Materialien individuelle Möbellösungen für jedes Büro zu entwickeln und zu produzieren. Es werden keine Standardmöbel produziert, jedes hergestellte Stück ist immer ein Unikat, machte Heuer deutlich. Der Markt sei international ausgerichtet. Besonders Asien/China seien verlässliche Kunden. Doch die Firma werde sich nicht übernehmen, so Heuer, und weiß um ihre Kapazitäten, Konkurrenten und Marktstrategien. Besonders das „human space“-Programm beeindruckte. Dahinter verbirgt sich ein Raum-in-Raum-System der Fa. Bosse, das es ermöglicht, flexible Raumlösungen für Großräume zu schaffen, Großzellen, in denen abgeschirmt, ruhebedürftige Arbeitsphasen möglich sind.

Für die Besucher waren die regionalen Auswirkungen für die Firma von besonderem Interesse. Heuer berichtete, dass die Fa. Bosse z.Zt. keine Personalsorgen habe, bis zu 8 Auszubildende in den Sparten Holzmechanik, Logistik und Industriekaufmann beschäftige und sich zum Grundsatz gemacht habe, keine Mitarbeiter zu beschäftigen, die weiter als 20 km vom Firmenstandort entfernt wohnten. Wünsche an Verwaltung und Politik habe er eigentlich nicht, bemerkte Heuer sichtlich zufrieden. Das Bosse-Managment-System habe betriebsintern zu erfolgreicher Ziel-, Erfolgs- und Qualitätsorientierung geführt.